Alles, was Sie vor Ihrer Wohnmobil-Reise mit uns wissen sollten – aus über 25 Jahren Erfahrung.
Fragen zur Vorbereitung? Rufen Sie uns einfach an (+49 174 275 18 97) – wir haben alles schon hundertfach erlebt.
Im Gegensatz zu anderen nordafrikanischen Ländern hat Marokko nie wirklich unter der Gefahr eines Volksaufstandes gelitten und wird es wohl auch in naher Zukunft nicht tun.
Es gibt dafür gute Gründe.
Ein guter Berater des Königs, übrigens ein Jude, eine gut ausgebildete Polizei und Armee, wirtschaftlicher Aufschwung, wohin man im Land auch schaut und Wohltaten für die breite Maße des Volkes wie Elektrifizierung des Landes, Straßen- und Brückenbau. Der zweit größte Hafen der Welt „Tanger Mediterran“ ist bei Tanger mit vielen neu entstandenen Arbeitsplätzen errichtet worden. Die Infrastruktur ist in Ordnung, de Internetzugang und die Internetverbreitung sind mehr als vorbildlich.
Neue Stadtteile entstehen im ganzen Land, Wohnungen für ca. 20.000 € auch für Kleinverdiener mit entsprechenden Finanzierungen werden geboten. Noch viele Dinge könnten wir Ihnen aufzählen, die beweisen, dass Marokko nicht von der Finanzkrise, wie Europa gebeutelt wird, sondern sich auf dem Weg zu einem modernen Land befindet.
Lassen Sie sich nicht von den Medien verführen, deren Darstellungen sind oft ungenau und nichtzutreffend. Kommen Sie mit uns mit, wir zeigen Ihnen ein spannungsgeladenes Land, das der ehemalige Kunde und Buchautor Wolf Leichsenring mit dem Titel „mit Hacke, Herz, Handy" so treffend beschrieb!
Marokko ist ein sicheres Reiseland, es gibt keine nennenswerte Kriminalität (wir fahren seit 1999 nach Marokko). Terroranschläge, wie in Marrakech sind "Schicksalsschläge", die leider überall passieren können.
Wir haben die Erfahrung gemacht. dass es oft zu Demonstrationen kommt. Es gibt in Marokko ein Demonstrationsrecht, was die Menschen auch praktisch oft nutzen. Die Anliegen, weshalb demonstriert wird, sind sehr differenziert. Oft sind es soziale Anliegen. Arbeitslosigkeit, Forderung nach mehr Lohn, mehr Rechte für die Frauen, u. ä. Anderseits gibt es häufig sehr praktisch orientierte Demonstrationen. So waren wir Zeugen einer Demonstration in Zagora, die die Hauptstraße für Stunden lahmlegte. Petit-Taxen Fahrer demonstrierten gegen die auf den Straßen künstlich errichteten "Geschwindigkeits-Stoppern. Sie fürchteten Achsenbrüche in ihren Autos. Wir haben übrigens mit den Fahrern der Taxen gesprochen. Eine Gefahr ging von keiner der von uns schon zahlreich beobachteten Demos aus.
Wir haben ständig Kontakt zu gut ausgebildeten Ärzten in Marokko!
Pannenhilfe bei uns – kein Problem: Autoreparaturen werden sofort und prompt in guter Qualität ausgeführt!
Sie können sowohl im „Konvoi“ als auch „solo“ fahren – Sie machen Urlaub - müssen sich nicht selbst orientieren! Wir machen ausreichend Fotostopps. Bei Pannen und Konfliktsituation ist Hilfe sofort vorhanden!
Wir fahren mit Sprechfunk – während der Fahrt informiert der Reiseleiter über Sehenswürdigkeiten und wir stehen untereinander ständig in Kontakt!
Idriss Ferdou – unser deutschsprechender marokkanischer Reiseführer wohnt im Führungsfahrzeug! Er ist 24 Stunden für Sie da!
Und wenn Sie sich für aktuelle und objektive Informationen aus Marokko interessieren, dann empfehlen wir Ihnen in das folgende Internetportal zu schauen: https://www.maghreb-post.de
Sie können sich selbst über die Aussagen des Auswärtigen Amtes informieren.
Sie erfahren dort, dass Marokko ein politisch stabiles Land sei mit einer guten touristischen und sicherheitspolitischen Infrastruktur. Das Auswärtige Amt empfiehlt, nicht in entlegene Gebiete der Sahara zu reisen.
Wir bieten in allen unseren Touren einen bei allen unseren Gästen beliebten Besuch in der Sahara, auch in die West Sahara an.
Hier haben wir nur freundliche und interessante Menschen getroffen.
Es besteht ein Risiko terroristischer Anschläge mit islamistischem Hintergrund.
Im April 2011 kam es zu einer Bombenexplosion in Marrakesch mit 17 Todesopfern und mehreren Verletzten. Auch 2003 und 2007 kam es in Casablanca zu Anschlägen. Seitdem ist es aber zum Glück ruhig geblieben im Land. Wir wissen aber alle, dass solche Anschläge heute überall stattfinden können. Schauen wir uns dazu nur mal die vergangenen furchtbaren Anschläge in Europa und der Welt an! Am Ende ist es so gesehen nirgendwo mehr zu 100% sicher. Davon sollten wir uns aber nicht einschüchtern lassen!
Wie auch in vielen anderen Ländern dieser Welt, muss man vor allem in den Großstädten mit Diebstahl rechnen
Man muss auch erwähnen, dass die Kriminalität in Marokko vergleichsweise zu anderen europäischen Staaten sehr tief ist.
In größeren Orten an touristischen Sehenswürdigkeiten sieht man bewaffnete Polizei und Sicherheitskräfte patrouillieren. Sie gehören fest zum Stadtbild, daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Sie vermittelt ein Grundgefühl von Sicherheit. Nach den Terroranschlägen in den vergangenen Jahren tritt man nun entsprechend vermehrt in der Öffentlichkeit auf.
Taschendiebe gibt es in den Großstädten in Touristenzentren FES, Marrakech und Meknès.
Wir raten dazu, ALLE Ausweise und Dokument im Safe im Wohnmobil zu belassen.
Bei Bargeld bitte nur soviel mitnehmen, wie man am Tag gebrauchen kann.
In den Großstädten solltte man versuchen, einfach mit dem Verkehr mit zuschwimmen und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Hier fahren natürlich weitaus mehr Autos auf den Straßen, als in den abgelegenen Regionen. In Marokko gibt es keinen Linksverkehr, man fährt auch hier auf der rechten Seite.
Die Staatsreligion in Marokko ist der Islam. Rund 98,7 % der Bevölkerung sind Muslime. Das bedeutet aber nicht, dass wir als Nichtmuslime nicht willkommen sind.
Marokkaner sind sehr tolerant.
Frauen und Männer müssen, den islamischen Regeln folgend, immer eine gewisse Distanz zueinander halten. Gastfreundschaft schreibt man in Marokko groß.
Bevor du Fotos von anderen Menschen machen willst, solltest du vorab höflich nachfragen. Oft hat man nichts dagegen, ein kleines Trinkgeld wird aber meist erwartet.
Militär darf man nicht fotografieren! Beamte und Autoritäten werden in Marokko wesentlich mehr respektiert als in anderen Ländern.
Die Beleidigung des Königs ist eine Todsünde - er gilt als absoluter Souverän.
Marokkaner reden selten negativ über ihr Land – auch wenn sie dem System kritisch gegenüberstehen.
Wenn wir Touren in das grenznahe Gebiet zu Algerien oder Mauretanien machen, werden wir immer wieder auf Militärposten treffen. Sie möchten von uns wissen woher wir kommen und wohin wir wollen. Alle Daten werden schriftlich festgehalten. Wir sorgen mit entsprechenen Formularen dafür.
Die Sicherheit in Marokko wird großgeschrieben, das erkennt man schon an den unzähligen Polizeikontrollen, die hier zum normalen Straßenbild gehören. Der Anblick so vieler Beamter in Uniform ist für uns Europäer erst einmal äußert ungewohnt.
Viele kleine und große Städte sind nicht zu erreichen, ohne dass jedes einzelne Fahrzeug von der Polizei gesehen wurde. Im hiesigen Verkehr gibt es ein Straßenschild, an das sich sogar jeder Marokkaner penibel hält – und das will etwas heißen! Es ist das runde, meist auch beleuchtete Halteschild vor einer Polizeikontrolle. Hier wird angehalten. Immer! Reifenfallen mit langen Zähnen liegen für die bereit, die einen schnelleren Start als die Polizei geplant haben. Sieht Dich der Beamte am Halteschild, entscheidet er, ob er Dich durchwinkt oder genauer in Augenschein nehmen möchte. Touristen werden an solchen Kontrollen kaum angehalten.
Der letzte Anschlag in Marokko geschah im April 2011 in Marrakesch. Vielleicht sollte man sich einmal vor Augen halten, wie viele Anschläge es in der Zwischenzeit in Frankreich, Spanien und Deutschland gab!
König Mohammed VI betont, dass sein Land religiösen Extremismus ablehnt. In den Schulen wird Toleranz gelehrt, Frauen wurden unter seiner Regierung vor dem Gesetz gleichberechtigt.
Der Import und der Verkauf des Ganzkörperschleiers Burka ist in Marokko verboten. Grund sind Sicherheitsbedenken bei nicht erkennbaren Personen.
...ist eine der berühmtesten Schriften über den Mythos von Marokko.
Der Autor Paul Bowles beschreibt die ständige Suche der Menschheit nach dem Sinn des Lebens. Künstler jeglicher Couleur - Henri Matisse, Orson Welles oder Jimmy Hendricks kamen nach Marokko mit dem Ziel, intensive Erlebnisse zu finden!
Marokko wird als "Oase für die Sinne" beschrieben. Zu Recht! Die Klarheit der Farben und das Spiel des Lichts ziehen jeden Besucher zuerst in ihren Bann. Marokko ist mit kulturellen Höhepunkten und landschaftlichen Schönheiten reich beschenkt. Kilometerlange Strände an Atlantik und Mittelmeer, die majestätischen Gebirgsmassive des Hohen- Mittleren und des Anti-Atlas, der Große Süden mit den Wüstenregionen der Sahara und seinen Oasen. Hinzu kommen die legendären Königsstädte Meknès, Fes und Marrakesch mit ihren verwinkelten Medinas. Daneben moderne Metropolen wie Casablanca und der Regierungssitz Rabat mit dem großartigen Palast des jungen Königs Mohammed VI oder M6 wie ihn das Volk nennt.
Als vom 7. Jahrhundert an islamisch-arabische Eroberungswellen den Maghreb überrollten, wich ein Teil der ansässigen Berber in die Gebirgsregionen des Atlas aus. Erstaunlich ist die Tatsache, dass heute noch immer ca. 40% der Marokkaner einen der 3 Berberdialekte "Tamazight, Tachelheit oder Tarafit" als Muttersprache sprechen. 25% der Bevölkerung ist arabisch-stämmig. Die dunkelhäutigen Bewohner Marokkos stammen von den Sklaven ab und leben meist in den Oasen im Süden des Landes. Die ehemals großen jüdischen Gemeinden zählen heute nur noch ca. 20.000 Mitglieder. Die Sprache in den wirtschaftlichen Kreisen ist Französisch. Vor Gerichten ist nur arabisch zugelassen.
Staatsreligion ist der Islam. König Mohammed VI ist gleichzeitig politischer Führer und religiöser Oberbefehlshaber der islamischen Gläubigen seines Landes. Meistens herrscht die sunnitische, liberale Glaubensrichtung vor.
In allen größeren Städten finden Sie neben den zahlreichen Moscheen protestantische, katholische Kirchen und Synagogen.
Das Kernland Marokkos gehört zur gemäßigten Klimazone der Subtropen mit trockenen Sommern und regenreichen Wintern an den Küsten. Demgegenüber bilden die südlichen Randzonen der Sahara den Übergang zum Wüstenklima, das sich durch hohe Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht auszeichnet.
Für Besichtigungsreisen empfiehlt sich generell Frühjahr, Herbst und der Winter in den Sahararegionen.
Zu den faszinierendsten Siedlungsformen Marokkos zählen ohne Zweifel die Ksour (Sing: Ksar), das sind befestigte Dörfer, die oft nur von einer Sippe bewohnt wird. Der gesamte Komplex von 2-3-geschossigen Lehmhäusern beherbergt Moscheen, Hammams und Lagerräume. Oft ragt aus einem Ksar eine Kasbah heraus. Bei den Kasbahs handelt es sich um das Wohnhaus von Familienclans und Notablen. Sie stehen oft an landschaftlich prominenter Stelle.
Kasbahs entstanden hauptsächlich im Durchzugsgebiet der Saharanomaden. Noch heute bestimmen sie das Landschaftsbild vom Hohen Atlas bis an den Rand der Sahara.
In den Hochtälern der Wüstenflüsse Ziz, Todra, Dades und Draa bilden sie die "Straße der Kasbahs". Von den noch erhaltenen Kasbahs ist die älteste etwa 300 Jahre alt.
Lage: Marokko liegt südlich von Spanien, westlich von Algerien, an der Nordwest Kante von Afrika.
Hauptstadt: Rabat (Bevölkerung 577.827 geschätzt Stand 2014)
Gröbste Stadt: Casablanca (Bevölkerung 3.359.818 geschätzt Stand 2014)
Sprachen: Arabisch, Französisch (kommerziell), Spanisch (im Norden), Berber - Tamazight, Tachelheit, Tarafit - (Atlas und im Süden)
Königreich - der König besitzt absolute Macht. 2-Kammer Parlament. Unabhängig seit 1956.
Religionen: Der Islam ist Staatsreligion (99% Sunniten), Christen- und jüdische Minderheiten.
Zeitzone: GMT +0h, Sommerzeit: + 1 Stunde (ausgesetzt während des Ramadans)
Bezüglich der inneren Sicherheit kann man sich über www.auswaertiges-amt.de und der Telefonnummern: 030-500 04 44 46-073 informieren.
Das Staatlich Marokkanische Fremdenverkehrsamt erreichen Sie: Graf-Adolf-Straße 59, 40210 Düsseldorf unter Tel: 0211-37 05 51-52 - Fax 0211-37 40 48.
Im Internet finden Sie gute Infos unter: www.tourisme-marocain.com
Über Marokkaner...
Marokkaner sind aktive und selbstbewusste Menschen die, obwohl tief verankert in ihrer Religion und der Tradition, offen für Fortschritt und offen gegenüber ihren Gästen - also uns als Touristen sind.
“So Gott will“ – Inschallah – führt der Marokkaner stets auf der Zunge. Dies entspringt dem tiefen Glauben, das Allah das Leben vorbestimmt hat. Die Staatsform des Königreiches ist eine Konstitutionelle Monarchie, deren Nationalfeiertag am 30. Juli gefeiert wird.
Seit seinem Amtsantritt im Jahr 1999 sind viele neue Straßen, Brücken und Industriegebiete entstanden. Fast jede Stadt hat einen neue Ein- und Ausfahrbereiche mit Beleuchtung und üppigen Grün erhalten. Brücken und neue Stadtteile wurden gebaut - und der kleine Händler wird nicht besteuert. Eine Wohltat, die wir als Touristen mit Freundlichkeit und Ausgeglichenheit der Menschen bemerken.
Winkende Menschen allen Alters überall. Wie oft sind mir Menschen, Jung und Alt begegnet, die mich wie folgt ansprachen: "Herzlich willkommen in Marokko!" Stellen Sie sich das in Deutschland vor! Haben Sie schon einmal beim Anblick eines Ausländers das getan? Ausländerfeindlichkeit, Generationsprobleme, Neid und Missgunst sind (noch)Fremdwörter in Südmarokko.
Erleben Sie erstaunt, wie farbige und weiße Menschen Hand in Hand scherzend durch die Orte gehen - Frauen mit und ohne Verschleierung. Man wohnt zusammen -Christen, Juden und Islamisten! TOLERANZ - das ist es was Sie spüren, wenn Sie mit uns nach Marokko fahren. Marokkanische Kinder und Jugendliche sind gebildet und selbstbewusst, ein Erlebnis, sie zu erleben! Vergitterte Türen und Fenster, wie in Deutschland? Nicht in Marokko! Stattdessen freundliche Menschen, die sie stets einladen und einen Tee ausgeben.
Marokkaner haben die Gastlichkeit und Freundlichkeit als Grundhaltung. Kaum ist man im Land, winken die Menschen dem Fremden zu. Gespräche führen – Fremde einladen, das ist es, was den Reisenden oft erwartet, wenn man die Einheimischen an sich heranlässt.
Wir assoziieren mit Marokko Exotik und Abenteuer. Genau das ist es, was uns Marokko bietet – je südlicher desto deutlicher.
Beredter Ausdruck dafür sind die in Babuschen gekleideten Menschen, die mit Gesichtsschleier oder Kapuzenmantel an uns vorbeihuschen.
Wohin wir uns auch begeben: von allen Minaretten ertönt fünfmal am Tag der Gebetsruf des Muezzin - kurz vor dem Morgengebet bei Sonnenaufgang, vor dem Mittag-, Nachmittagsgebet, vor dem Frühabendgebet bei Sonnenuntergang, und vor dem Spätabendgebet.
Auch der Aberglaube spielt in Marokko eine große Rolle. Allheilmittel gibt es nicht, aber die „Hand der Fatima“ gilt als ein bedeutsames Symbol. Übrigens können Sie dieses Symbol aus echtem Silber auf fast jedem Souk kaufen – probieren Sie es! Vielleicht schützt es gerade Sie gegen das Böse!
Die Sprache der Marokkaner besteht aus einem spezifischen Dialekt. Auch andere Dialekte sind verbreitet. Ebenso wie bei uns. Es ist also durchaus möglich, dass unser marokkanischer Begleiter Idriss seine eigenen Leute nicht versteht.
Durch die Kolonialzeit ist die französische Sprache verbreitet. Sie wird in den Schulen neben arabisch und Berber unterrichtet und ist Umgangssprache. Mit der englischen und deutschen Sprache hat man nur in ausgesprochenen Touristengebieten Erfolg. Also, müssen wir uns wohl auf die Zeichensprache einigen. Hier aber einige wichtige Worte, die man durchaus erlernen kann:
Die marokkanische Bevölkerung besteht aus vielen ethnischen Gruppen, so zum Beispiel Berber, Araber, Beduinen. Übrigens gehört unser marokkanischer Begleiter zum Stamme der Berber. Kontakte haben wir vorwiegend mit Berbern, so in Ait Ouazag, in Meski und in Âïd Ben Haddou aber auch auf den Souks, die wir reichlich besuchen werden. Oft halten wir auch spontan an, wenn wir interessante Menschen sehen mit denen sich rasch Gespräche entwickeln. Vier Gebirgszüge prägen das Relief Marokkos: das Rifgebirge, welches die Mittelmeerküste säumt, der Mittlere Atlas, der Hohe Atlas und der Antiatlas. Wir besuchen den Mittleren, den Hohen Atlas und den Antiatlas auf unseren Touren, die sich im Frühjahr mit einer schneebedeckten Kuppe zeigen.
Der Hohe Atlas zieht dabei nicht nur eine klimatische Grenze zwischen dem sehr fruchtbaren Nordteil Marokkos und der Sahara im Süden, sondern er ist auch die Trennlinie zwischen unterschiedlichen Wirtschafts- und Lebensformen. Wir widmen uns vor allem dem Zauber der Sahara im Süden Marokkos. Doch Wüste ist nicht Wüste. Das Atlasgebirge im Rücken erleben wir die ersten Ausläufer der Sahara. Hier ist anfänglich die Steinwüste – die Hamada. Erst im tieferen Süden, etwa bei Erfoud, Rissani und natürlich bei Zagora und M´Hamid ist sie, die Sandwüste. Wir erleben sie hautnah im Wüstencamp Merzouga und im Wüstencamp in M´Hamid.
„Die Wüstenlandschaft ist immer am schönsten im Zwielicht der Morgen- oder Abenddämmerung. Das Gefühl der Entfernungen fehlt dann: ein naher Hügel kann wie ein weit entfernter Höhenzug wirken, jedes kleine Detail kann zu einer Größe erster Ordnung im monotonen Thema Landschaft werden. Der nahende Tag verspricht eine Überraschung; erst wenn er sich voll entfaltet hat, kommt dem Betrachtenden der Verdacht, dass es der vorangegangene Tag sein könnte, der wiedergekommen ist – der gleiche Tag, den er wieder und wieder erlebt hatte, immer noch blendend hell und von der Zeit unberührt.“
— Paul Bowles
Desto näher wir Merzouga kommen, desto deutlicher sehen wir den Dünenrücken der höchsten Sanddüne Marokkos. Eines der vielen Sprichwörter der in der Sahara lebenden Völker lautet:
„Gott hat die Wüste geschaffen, um in Ruhe darin wandeln zu können. Menschen haben darin nichts zu suchen, es sei denn, sie bewegen sich rasch von einem sicheren Punkt zum anderen“,
so wie wir es auf unseren Touren planen.
Ein Wort zu Marokkos Küche. Wir werden sie oft bestaunen und probieren können. Als Heizquelle wird oft der canun (ein aus Keramik gefertigter Behälter, der Holzkohle aufnehmen kann) benutzt. Darüber stellt man irdenen Schüsseln, die mit kegelförmigen Deckeln verschlossen werden. Darin kann die für Marokkos Küche so typische Tagine kochen. Denken Sie daran, wenn Sie bei Dr. Ammon Tours eine entsprechende Reise buchen, können Sie das "TAGINE KOCHEN" bei einem Kochlehrgang selbst ausprobieren!
Überall können wir eine solche vorzügliche Speise probieren.
Wir werden in Meski, Ait Ouarzag und in Ait Ben Haddou bei unseren befreundeten Familien auch den aus Lehm geformten Ofen besichtigen können, in dem das tägliche Brot gebacken wird. Beheizt werden die Öfen mit mühsam in der Wüste gesammelten Reisig. Wenn Sie aufmerksam sind, können Sie die hoch mit Brennmaterial beladenen Frauen beobachten.
In Ait Ouarzag, bei der Familie unseres marokkanischen Reiseführers bieten wir einen Kochkurs "Wir kochen eine Tagine" an. Nehmen Sie da unbedingt teil, es ist ein Erlebnis besonderer Art!
Unangefochten der Hit der marokkanischen Küche ist der Pfefferminztee, der oft als Berberwhisky bezeichnet wird. Wir werden ihn oft genießen und lieben lernen. Deshalb hier für Sie ein solches Rezept zur Zubereitung:
Eineinhalb Liter Wasser aufkochen.
Die Teekanne mit heißem Wasser ausspülen (erwärmt die Kanne).
Grünen Tee in die Kanne geben und mit etwas Wasser übergießen.
Das Wasser ohne die Teeblätter abgießen und wegschütten.
Die Minze hinzugeben.
Ein Zuckerstück darüber legen.
Ein Liter Wasser über den Zucker und Minze gießen.
Mit einem Stück Zucker die Minze herunterdrücken.
Am besten die Kanne noch mal drei Minuten aufkochen,
dann das Ganze fünf Minuten ziehen lassen.
Etwas Tee in ein Teeglas geben, kosten und eventuell nachsüßen.
einem halben Meter Höhe eingießen, damit er im Glas schäumt.
Guten Appetit! – bismillah!
Aber nicht nur der Pfefferminztee wird uns auf Schritt und Tritt in Marokko begleiten, auch die marokkanische Küche ist allgegenwärtig. Falls Sie nach dem Urlaub Lust verspüren, selbst einmal marokkanisch zu kochen, hier mein Buchtipp:
70 Rezepte aus der Kasbah.
Und wenn Sie, wie ich, von der orientalischen Lebensart Marokkos fasziniert sind, dann empfehle ich Ihnen folgende Literatur:
Das müssen Sie unbedingt lesen:
Herausgeber: Reise Know-How Verlag Peter Rump; 7. Edition (25. November 2019)
von Mohamed Choukri aus dem Piper Verlag GmbH, München ISBN 3492214193
Die Geschichte zweier marokkanischer Jugendlicher von Abdelhak Serhane
Damit sich neue Interessenten und ehemalige Mitfahrer kennenlernen und austauschen können, veranstalten wir unser Kundentreffen im September 2026 in der schönen Erzgebirgsstadt Seiffen (Berghotel) – mit anschließender 2-tägiger geführter Tour durchs Erzgebirge, bei der Sie uns live testen können. Details und Anmeldung: einfach Kontakt aufnehmen.